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Wappen der Ordinatoren"Neu Ismilia" war eine Low-Fantasy-Liverollenspielserie, die sich mit insgesamt vier Veranstaltungen über die Jahre 2013 bis 2016 erstreckt hat. Im Rahmen der Larps wurde das Leben in der Stadt Neu Ismilia dargestellt, wobei ein besonderes Aufgenmerk auf die Darstellung von alltäglicher Arbeit, Handel und dem Zusammenspiel unterschiedlicher Fraktionen und sozialer Schichten gelegt wurde. Die Teilnehmerzahl schwankte zwischen 110 und 160 Spielern, welche allesamt gecastete und untereinander verknüpfte Charaktere verkörperten. Einen Bericht zu unserer Reihe findet ihr im Nordic Larp Yearbook 2015.

Mit "Neu Ismilia 4" hat die Reihe schließlich ihr Ende gefunden. In derselben Spielwelt angesiedelte kleinere Spinoff-Lives werden möglicherweise in der näheren oder ferneren Zukunft folgen.

 

 

Danksagung:

Liebe SpielerInnen von Neu Ismilia,

Vor wenigen Tagen ist mit dem vierten Teil von Neu Ismilia eine Serie zu Ende gegangen, die nicht nur uns, sondern wie wir aus eurem Feedback gelesen haben, auch vielen von Euch ans Herzen gewachsen ist. Es war für uns als Orga eine spannende, lehrreiche, manchmal auch aufreibende und ärgerliche, aber vor allem eine sehr wertvolle Zeit. Und deshalb möchten wir Danke sagen: Danke an knapp 260 SpielerInnen die über die Jahre unsere Stadt mit gut 300 verschiedenen Charakteren zum Leben erweckt haben. Danke an die Ex-Orgas Julia, Klemens, Maria und Zny die uns in der Konzeption Ismilias unterstützt haben sowie uns einen Teil des Weges mit ihren Ideen, ihrer Tatkraft und ihrer Liebe zur Ismilia begleitet haben. Danke an die Dutzenden HeldInnen der Kochlöffel, die jedes Jahr aufs Neue Ismilia zu einem auch kulinarischen Erlebnis gemacht haben. Und Danke an die zahlreichen HelferInnen, die uns auch in der anstrengenden Zeit vor und nach dem Spiel vor allem mit ihrer Muskelkraft zur Seite gestanden sind. Ohne Euch wäre Ismilia nicht zu der Stadt geworden, die ihr in Eurem letzten Feedback mit so viel Zuneigung beschrieben habt, und die für manche wohl eine zweite Heimat geworden ist.

Einen persönlichen Dank möchten wir gerne auch noch den unermüdlichen Köchen, Wirtsleuten und Rothäubchen-NSC der letzten Jahre aussprechen. Ihr wart wunderbar!

Danke Alina B., Anna D., Anna-Lucia B., Bernhardt S., Charly B., Christina H., Christina W., Christof S., Cory H., Denise L., Elisabeth L., Elisabeth S., Gabriel N., Gregor H., Irene M., Irene S., Iris B., Isabelle K., Johannes A., John I., Julia P., Katharina B., Kerstin P., Lars G., Linda R., Manuel H., Mara R., Marcus S., Maria R., Martin P., Mia L., Petra S., Sophia S., Theresa B., Wolfgang T., und Xiaojun W.

Wir haben uns immens über Euer durchwegs positives Feedback auf Facebook, Weltensammler und per Mail gefreut und möchten auch noch ein letztes Mal selbst Feedback geben. Was Ihr aus dem von uns gerade zu Beginn nur skizzenhaften Setting über die Jahre gemacht habt, war phänomenal. Besonders in den letzten beiden Jahren habt Ihr Euch in Euren Gruppierungen und mit Euren Charakteren die Stadt zu eigen gemacht - und dennoch den von uns vorgezeichneten Rahmen respektiert. Das haben wir besonders im Religionsspiel gesehen, das in den ersten beiden Jahren noch sehr misstrauisch beäugt wurde, zuletzt aber wie selbstverständlich von allen aufgenommen und imposant in den Spielalltag integriert wurde. Auch ging viel von der so gelobten Detailverliebtheit von einzelnen SpielerInnen oder Gruppierungen aus, die mit ihren Ideen, ihrer Ausstattung, ihren Zettelwirtschaften & Plakaten, ihren Veranstaltungen & Institutionen das Gesicht von Ismilia geprägt haben. Für uns als AutorInnen eurer Charaktere war es immer auch eine große Freude zu sehen, wie aus den Blaupausen, die eure Figuren in unserem Wiki waren, reale Figuren aus Fleisch und Blut wurden – oft lustiger, ernster, verrückter, dramatischer oder einfach nur stimmiger als wir uns das jemals ausgemalt hatten. Oft konnten wir wie die stolze Vogelmutter zusehen, wie das Küken nun ganz von alleine fliegt. Manchmal haben wir uns aber – nicht nur im übertragenen Sinne – die Haare gerauft und uns gefragt, welcher Teufel den einen oder die andere von euch geritten hat. Wirklich ins Setting eingreifen mussten wir aber nie – am Ende war es immer die Gesellschaft der BewohnerInnen Ismilias, die auch die wildesten Zwischenfälle und OT Frustmomente wieder eingerenkt haben.

Damit ist Ismilia für uns zu einem Beispiel geworden, wie sehr gerade die großen Spiele von der Initiative und auch der Aufopferung der TeilnehmerInnen abhängig sind. Ismilia war mehr als das Projekt einer kleinen Orga – Ihr alle habt Einfluss genommen, habt die Geschichte geprägt und verändert, im Kleinen oder im Großen. Das war wunderbar zu beobachten.

Und damit die Geschichte auch in Zukunft noch nicht ganz aus ist, bieten wir Euch, wie schon im direkten Gespräch erwähnt, die Möglichkeit von Spin-off Spielen. Bei diesen könnt Ihr selbst organisierte Spiele im Ismilia Setting veranstalten, für die wir Euch bei Bedarf mit Fundus, Hintergrund und bei sonstigen Fragen gerne (in vernünftigem Rahmen) unterstützen. Wenn Ihr Interesse habt, ein Spin-off zu veranstalten, meldet Euch bitte bei uns per Mail! Bitte beachtet allerdings, dass die gesamte Stadt als solches nicht für Spin-offs zur Verfügung steht (gerne aber zB ein Schwingen, Dorsch, Klippraben oder Hirsch Tavernenabend, oder eine Ordinatoriumsgerichtsverhandlung).

Wir vom Orgateam haben intensive, arbeitsreiche, anstrengende aber auch sehr befriedigende vier Jahre hinter uns. Wir sind mit Ismilia mitgewachsen, haben viel aus der Organisation und aus dem Zusammentreffen mit so vielen so unterschiedlichen Menschen gelernt, haben uns selbst verändert und sind als Gruppe von Freunden zusammengewachsen. Niemand von uns bereut die hunderten, vielleicht tausenden an Stunden Arbeit die in diesen Jahren in die Organisation geflossen sind. Und auch wenn ein paar graue Haare und ein paar Muskelkater weniger schön gewesen wären, so waren die Erfahrungen die wir in dieser Zeit gesammelt haben wertvoll und bereichernd für uns alle. Jetzt ist es aber Zeit für uns, die Tore von Neu Ismilia endgültig zu schließen - unsere Leben haben sich über die Jahre verändert, wir haben Studien abgeschlossen, Berufe und Länder gewechselt, ja teilweise sogar geheiratet, und wir haben allmählich nicht mehr die Zeit ein Projekt in der Größenordnung von Neu Ismilia zu stemmen. Wir lassen also die Stadt Neu Ismilia mit einem lachenden und einem weinenden Auge zurück, sind froh in Zukunft wieder einen Sommer mit entspannten Wochenenden zu haben und unsere Urlaube für andere Dinge verwenden zu können. Ein bisschen Wehmut bleibt aber bei jedem von uns zurück - darum hoffen wir umso mehr, dass ihr Ismilia mit euren Ideen am Leben erhaltet. Und wer weiß, vielleicht sticht uns ja auch wieder der Hafer für die eine oder andere (deutlich) kleinere Sache...

Es waren tolle vier Jahre mit Euch, und jetzt sind wir gespannt, was die Zukunft bringt (aber jedenfalls kein Neu Ismilia 5!).

Eure Ismilia Orga,

Andreas, David, Jo, Thomas & Verena

P.S.: Wie auch die letzten Jahre ist das übriggebliebene Essen an die Gruft 2 in der Lacknergasse gespendet worden.

PP.S.: Es wird von uns noch einen abschließenden Stadtboten geben. Wenn Ihr noch persönliche Stories habt, die unbedingt hinein müssen, schickt uns diese bitte per Mail.

PPP.S.: Wir melden uns in Kürze mit Fundusterminen für das Lost & Found.

(IOgefälliges viertes) PPPP.S: Nicht vergessen, wir schließen den Spreadshop-Shirt ismilia.spreadshirt.at mit Ende September. Wer also noch dringend Ismilia-Merch braucht, ist dort bestens bedient, aber nur mehr wenige Tage!

Korsarenbedrohung Die Periode des Aufschwungs Neu Ismilias wurde in der letzten Zeit von der Bedrohung durch die Korsaren überschattet. Den abwehrenden Kreuzzügen des Ordens zum Trotze rücken sie im Archipel von Insel zu Insel immer weiter in den Süden; gefährlich nahe an die Tol Avestoischen Handelsrouten!