Das Ordinatorium

Wappen des Ordinatoriums

Das Ordinatorium ist die schlichtende Hand in Neu-Ismilia. Es steht für die Einhaltung und Pflege der durch den Stadtrat beschlossenen Gesetze und die Aufrechterhaltung des Friedens in der Stadt. Durch den Stadtrat legitimiert stellt das Ordinatorium rechtssprechende und vollziehende Gewalt in einem dar. Die Ordinatoren kümmern sich sowohl um die ordnungsgemäße Verwaltung der Stadt als auch um die notwendigen Wachdienste. In der Regel rekrutieren sie sich aus der Stadtbevölkerung – die großen Herrschaftshäuser sind danach bestrebt, höherrangige Ordinatoren mit ihren Angehörigen zu besetzen. Die Mitglieder der Wache sind erfahrene Kämpfer: Wer sich freiwillig auf einen Kampf mit ihnen einlässt, ist entweder leichtsinnig oder lebensmüde. Dass die mitunter nicht ungefährliche Arbeit der Ordinatoren gut entlohnt wird, versteht sich von selbst. In den vergangenen Jahren war das Ordinatorium insbesondere mit dem zunehmenden Flüchtlingsstrom von der Küste beschäftigt. Der Zugang in die Stadt wurde erschwert und die Kontrolle der Aufenthaltsgenehmigungen und Tagespässe mit beispielloser Akribie betrieben. Ebenso erstaunlich ist es, wie unermüdlich die Verwaltung des Ordinatoriums die Abwicklung der Handelsabgaben und Steuern erledigt.

Auftreten und Kleidung: Die Ordinatoren tragen einheitliche Uniformen und ihre Wachen sind gut ausgestattet: Tatsächlich tragen nicht einmal die Mitglieder von Haus Nurhn so viel Rüstung wie die Ordinatoren der Stadtwache. Das ist auch bitter nötig, da die Ordinatoren hin und wieder Straßenkämpfe und Schlägereien schlichten müssen.


Hier findet ihr Impressionen einiger OrdinatorInnen unserer bisherigen Spiele.

Outtime-Info:

  • Gecastete Rollen: Die Ordinatoren sind dicht in das Geschehen in der Stadt eingebunden, weshalb wir euch den Hintergrund zu euren Charakteren teilweise vorgeben. Schreibt uns bei der Anmeldung bitte ob ihr eher eine Wache oder eineN VerwaltungsbeamtIn spielen wollt.
  • Geeignet für: SpielerInnen, denen es Freude bereitet, in einem gut durchorganisierten Wach- und Verwaltungsapparat zu spielen. Dienstpläne werden unter den Ordinatoriums-SpielerInnen abgesprochen, um allen möglichst viel Spielspaß zu ermöglichen.
  • Frustpotential: Mögliche Leerläufe im Verwaltungs- und Wachapparat, strenge Hierarchie.
  • Unterbringung: Die Unterkünfte der OrdinatorInnen, der Ratssaal und die Verwaltungsräumlichkeiten befinden sich in der Burg. Alle OrdinatorInnen schlafen in Betten. Untertags bewacht die Stadtwache des Ordinatoriums das Stadttor.
  • Einheitliches Auftreten: Die Mitglieder der Wache sollen sehr gut gerüstet sein (es ist meistens problemlos möglich, sich von anderen SpielerInnen der Community Neu Ismilias im Vorfeld Rüstung auszuborgen). Von uns werden nur einheitliche Uniformen gestellt. Alle anderen (Aus-) Rüstungen bitte selbst mitbringen/organisieren.
  • Maximal 22 SpielerInnen.

Gesetze Ismilias

 

Die Gesetze Neu Ismilias basieren auf dem lettrischen Recht, einem Rechtssystem das in der weitentfernten Stadt Corpus Lettra seinen Ursprung fand. Grundlage dieses Rechtssystem ist ein Codex allgemein gültiger, von einem Stadtrat festgelegter Gesetze, deren Einhaltung durch ein von Stadtrat und Häusern unabhängiges Ordinatorium sichergestellt wird. Das Lettrische Recht löste erst 2491 die zuvor geltende avestianische Willkürsherrschaft mit Rechtsprechung durch den Hausherren ab. Damals sah sich Neu Ismilia, ausgeblutet von den Inselkriegen zwischen den Häusern, gezwungen, dem Lettrischen Städtebund, einem starken Handelsbund der damals wie heute das Archipell dominierte, beizutreten. Grundbedingung für die bereitgestellte wirtschaftliche Hilfe durch den Städtebund war allerdings die politische Gleichstellung des Hauses Nurhns, die Einführung eines gesetzgebenden Stadtrats und schließlich die Verabschiedung eines allgemeinen Gesetzbuches welches im Jahre 2494 erstmal Gültigkeit in Neu Ismilia erlangte.

Das seither schon vielfach überarbeitete Gesetzbuch regelt nunmehr alle Bereiche des Neu Ismilianischen Lebens, von Handel und Handwerk, über sträfliches Handeln bishin zu den privaten Angelegenheiten der Bürger wie Erb- und Eherecht. (Zumeist) unabhängige Richter sind es, die über die Einhaltung der Gesetze urteilen, während Schreiber für die alltäglichen Formalitäten zuständig sind und die Wachen den Frieden in der Stadt bewahren.

Das Allgemeine Gesetzbuch der Stadt Neu Ismilia findet sich im Download-Bereich

„So, jetzt ganz ruhig bleiben, wir kommen zum Stadttor. Wenn du bei den Ordinatoren vorbeigehst, darfst du dich ja nicht auffällig verhalten, hörst du? Die können echt launisch sein. Glaub mir, du willst sicher nicht von denen verhört werden. Und wenn du mal von einem Ordinator bei irgendwas erwischt wirst, dann sag ich dir eins: Lauf! Einen Kampf würdest du sowieso nicht überleben.“